Zurück zur StartseiteRatgeber: Preise & Kalkulation

KI-Kosten in der Handwerker-Software: Preise, Verbrauch und Break-even

KI klingt teuer, ist es in der Praxis aber selten. Hier steht, wonach abgerechnet wird, was ein Angebot per Sprache oder eine Fotoanalyse tatsächlich kostet – und ab welcher Nutzung sich welches Paket lohnt.

Kalkulation von Stundensatz und Materialpreisen am Werkstatt-Schreibtisch
Kalkulation von Stundensatz und Materialpreisen am Werkstatt-Schreibtisch

Wonach KI abgerechnet wird

KI-Modelle rechnen nicht pro Klick, sondern pro verarbeiteter Menge. Drei Größen bestimmen den Preis:

  • Text – alles, was hinein- und herausgeht: dein Diktat, deine Preisliste, die fertigen Positionen.
  • Bilder – jedes Foto wird in Bildpunkte umgerechnet. Große Fotos kosten mehr, deshalb verkleinert handwerkerzettel jedes Bild vor dem Versand.
  • Audiominuten – die Spracherkennung rechnet nach Länge der Aufnahme, nicht nach Zahl der Wörter.

In handwerkerzettel wird jeder Aufruf mit genau diesen Werten bewertet und gespeichert. Es gibt keine Pauschale mehr: Du siehst echte Kosten je Werkzeug.

Richtwerte pro Vorgang

VorgangVerbrauchTypische Kosten
Angebot per Sprache (2 Min. Diktat)Audio + Textunter 1 Cent
Sprachnotiz / RapportAudiominutenZehntel Cent pro Minute
Fotoanalyse (3 Bilder)Bildpunkte + Text1–3 Cent
Zettel-Scanner (1 Seite)Bildpunkte + Text1–2 Cent
KI-Vorschaubild (nachher)Bilderzeugung3–5 Cent
Preisliste anlernen (PDF)viel Text auf einmal3–8 Cent

Die Spanne entsteht durch Länge und Bildqualität. Genaue Zahlen für deinen Betrieb stehen im Dashboard unter „Meine KI-Kosten diesen Monat“.

Break-even: ab wann rechnet sich welches Paket?

Break-even heißt hier: wie viele KI-Vorgänge im Monat nötig wären, damit die KI-Kosten den Paketpreis erreichen. Gerechnet mit rund 1 Cent für ein Sprachangebot und rund 3 Cent für Foto- und Scanner-Vorgänge:

  • Starter (29 €) – ohne KI-Werkzeuge, für Betriebe, die nur Angebote und Rechnungen schreiben wollen.
  • Standard (59 €) – unbegrenzte Angebote, wenig KI. Kosten praktisch unter 1 €.
  • Solo-KI (89 €) – volle KI für einen Nutzer. Der Preis wäre erst bei rund 3.000 Sprachangeboten oder 3.000 Fotoanalysen im Monat aufgebraucht.
  • Premium-KI (119 €) – zusätzlich Vorschaubilder, Preis-KI und E-Rechnung. Break-even bei rund 2.400 Bildvorschauen.
  • Team (199 €) und Business (299 €) – mehrere Nutzer. Selbst bei intensiver Nutzung durch das ganze Team liegen die KI-Kosten meist unter 5 € im Monat.

Praktisch heißt das: Für einen normalen Betrieb liegen die KI-Kosten bei ein bis drei Prozent des Paketpreises. Der eigentliche Nutzen ist die eingesparte Zeit am Abend – nicht die Frage, ob ein Diktat einen halben Cent kostet.

So hältst du deine Kosten niedrig

  • Kurz und sachlich diktieren – lange Pausen verlängern nur die Audiominuten.
  • Pro Aufmaß drei bis vier gute Fotos statt zehn ähnliche.
  • Preislisten einmal anlernen und danach pflegen, statt jedes Dokument neu hochzuladen.
  • Vorschaubilder gezielt für Kundengespräche einsetzen, nicht für jede Position.

Häufige Fragen

Was kostet eine Sprachminute in der KI?

Die Spracherkennung wird nach Audiolänge abgerechnet. In handwerkerzettel liegt eine Minute Diktat im Bereich weniger Zehntel Cent – ein normales Angebot, das du in zwei Minuten einsprichst, kostet inklusive Kalkulation typischerweise unter einem Cent.

Kostet ein Foto mehr als ein Text?

Ja. Bilder werden in Bildpunkte umgerechnet und zählen deshalb mehr als reiner Text. Damit die Kosten niedrig bleiben, verkleinert die App jedes Foto vor dem Versand auf maximal 1024 Pixel Breite. Eine Fotoanalyse mit drei Bildern liegt damit meist bei ein bis drei Cent.

Werden Megabyte extra berechnet?

Nicht als eigener Posten. Entscheidend ist, wie viele Bildpunkte und Textzeichen die KI verarbeitet. Die übertragenen Megabyte zeigt dir das Dashboard trotzdem an, weil sie ein guter Hinweis darauf sind, wie schwer ein Auftrag für die KI war.

Wo sehe ich meine echten KI-Kosten?

Im Dashboard unter „Mein Abo“ findest du „Meine KI-Kosten diesen Monat“: Kosten je Werkzeug, Sprachminuten, übertragene Megabyte und der Vergleich mit deinem Paketpreis.

Passende Werkzeuge im Dashboard

Direkt aus dem Artikel in die App springen – nach dem Anmelden bist du sofort im richtigen Bereich.

Angebot lieber sprechen statt tippen?

Mit handwerkerzettel sprichst du auf der Baustelle rein, was gemacht wird. Die App rechnet mit deinen eigenen Preisen und legt dir ein fertiges PDF hin – im Schnitt in unter einer Minute.

  • Angebot per Sprachnachricht statt Zettel im Auto
  • Rechnung mit einem Klick aus dem Angebot
  • Übergabe an Lexoffice oder sevDesk

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